Am Alten Wasserwerk 16 und 18
31135 Hildesheim
Über das Objekt
Das Projekt „Am Alten Wasserwerk 16 und 18“ in Hildesheim ist ein Mehrfamilienhauskomplex mit 68 zum großen Teil öffentlich geförderten, barrierefreien Wohnungen und einer Tagespflegeeinrichtung. Die Wohnungen stehen hauptsächlich Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen zur Verfügung. Der Wohnungsmix besteht aus 24 Einzimmerappartmens mit einer Wohnfläche von 30 bis 45 qm sowie 44 Zwei- bis Dreizimmerwohnungen mit einer Größe von ca. 60 bis 90 qm.
Schutz durch Städtebau, Architektur und Technik
Die 2023 errichteten Gebäude liegen in einem Neubaugebiet auf einem ehemaligen Kasernenareal in Hildesheim. Der neue Stadtteil Ostend soll qualitätvolles Wohnen mit entsprechenden Dienstleistungen und Infrastruktur vereinen. Hier soll Wohnraum für ca. 1.200 Menschen entstehen. Das auditierte Projekt mit den Mietwohnungen ist in einer U-Form errichtet, im langgezogenen Riegel, der die offene Seite abschließt, befinden sich Eigentumswohnungen (Foto). Für das ca. 11,8 Hektar große Areal wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt. Für ihr Objekt „Am Alten Wasserwerk 16 und 18 hat die kwg ebenfalls einen Wettbewerb ausgelobt. Die Wohnungsbaugesellschaft legt Wert auf ansprechende und nutzerfreundliche Architektur.
Das Grundstück ist eindeutig und sicher vom Verkehr abgetrennt. Alle Hauseingänge sind transparent gestaltet und barrierefrei. Im Hausflur hängen Schilder mit Ansprechpartner*innen aus. Haus- und Eingangstüren sind so ausgestattet, dass ein möglichst hoher Einbruchschutz gewährleistet ist. Fahrräder können in einem besonders platzsparenden Abstellsystem im verschließbaren Keller untergebracht werden. Ein Aufzug verbindet die Tiefgarage und den Keller mit den Wohnetagen. Durch gute Beleuchtung ist das Objekt auch nachts gut zu finden.
Einrichtungen des Gemeinbedarfs wie Kindergärten, Spielplätze, Sporteinrichtungen, Praxen und Einkaufsmöglichkeiten sowie eine Haltestelle des ÖPNV befinden sich in der Nähe. Auf einem Grünstreifen, der sich durch den Stadtteil zieht, sind Spielstationen und Aufenthaltsmöglichkeiten installiert, was zur Belebung und sozialen Kontrolle beiträgt.
Schutz durch Management
Durch die verschiedenen Wohnungsgrößen ist die Bewohnerschaft durchmischt. Sämtliche Wohnungen und der Außen-bereich sind für Menschen mit Einschränkungen geeignet. Die Kwg achtet in Vorgesprächen darauf, dass Mieter*innen zueinander passen und hat nach Erstbezug ein Mieterfest veranstaltet, bei der sich die Nachbarschaft kennenlernen konnte.
Bei eventuellen Nachbarschaftsstreitigkeiten gäbe es zunächst einmal ein klärendes Mediationsgespräch, für das entsprechende Mitarbeiter*innen der Kwg ausgebildet werden. „Daheim statt Heim“ ist als Tagespflegeeinrichtung eines sozialen Trägers mit eigenem Zugang und Parkmöglichkeit im Objekt untergebracht, sodass beide Nutzungen unabhängig voneinander funktionieren. Die Kwg ist über den Präventionsrat in die lokale Sicherheitspartnerschaft eingebunden.
Schutz durch Nutzungsverantwortung
Dienste wie Gartenpflege und Gebäudereinigung sind extern vergeben. Insofern sind die Bewohner*innen nur für allgemeine im Mietvertrag verankerte Regelungen und Hinweise verantwortlich.


